Die Mitglieder

Die “AG Regionalportale” ist offen für alle Einrichtungen, die Internet gestützte Informationssysteme mit Inhalten zur Landes- und Regionalgeschichte sowie Landeskunde zzt. aufbauen oder bereits betreiben.

Voraussetzung ist, dass diese Portale wissenschaftlichen Ansprüchen genügen (jedoch nicht allein nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fokus haben müssen), institutionell angebunden sind und regelmäßig gepflegt werden.

 

Institut für Personengeschichte

http://www.personengeschichte.de

Institut für Personengeschichte
Hauptstraße 65
64625 Bensheim
Prof. Dr. Volkhard Huth
Dr. Lupold v. Lehsten
v.lehsten@personengeschichte.de
Tel. 06251/62211
Fax 06251/62271

Repertorium Academicum Germanicum (RAG)

http://www.rag-online.org

Arbeitsstelle Bern: Universität Bern, Historisches Institut
Erlachstraße 9a
3012 Bern, Schweiz
http://www.rag-online.org

Arbeitsstelle Gießen: Justus-Liebig-Universität, Historisches Institut Abteilung Landesgeschichte
Otto-Behaghel-Straße 10
35394 Gießen, Deutschland

Das Repertorium Academicum Germanicum (RAG) hat den Auftrag, diejenigen graduierten Gelehrten zu ermitteln, die an deutschen und auswärtigen Universitäten zwischen 1250 und 1550 promoviert wurden oder auf dem Gebiet des Alten Reiches tätig waren. Zu diesen Gelehrten gehören Theologen, Juristen, Mediziner und Artisten-Magister. Ebenfalls berücksichtigt werden nicht graduierte adlige Universitätsbesucher, die aufgrund ihres Standes Führungspositionen im Reich einnahmen. Erwartet werden etwa 45.000 bis 50.000 Gelehrte, deren biographische und soziale Daten in einer prosopographisch orientierten Datenbank erfaßt und präsentiert werden.

Das RAG, das ein Who’s who der Gelehrten des Alten Reiches darstellen wird, bietet mit seiner Datenbasis vielfältige neue, auch interdisziplinäre Perspektiven. Qualitative und quantitative Aussagen über die geistige Elite des Reiches insgesamt, über ihre europäische Vernetzung sowie über institutionelle und territoriale Vergleiche werden möglich. Ziel ist es, das Wirken der Gelehrten in der vormodernen Gesellschaft auf empirisch gesicherter Grundlage zu beschreiben und im Rahmen moderner, vor allem sozial-, kultur- und wissenschaftshistorisch vernetzter Bildungsforschung zu erklären.

Baltisches Biographisches Lexikon digital

Baltische Historische Kommission e. V.

http://www.bbl-digital.de/

Baltische Historische Kommission e. V.
Prof. Dr. Matthias Thumser
Freie Universität Berlin
Friedrich-Meinecke-Institut
Koserstr. 20, D-14195 Berlin
E-mail: matthias.thumser@fu-berlin.de

PD Dr. David Feest
IKGN e. V. – Nordost-Institut an der Universität Hamburg Conventstr. 1
21335 Lüneburg
d.feest@ikgn.de

Webpage: https://www.balt-hiko.de/

Die Baltische Historische Kommission (BHK) wurde 1951 in Göttingen gegründet. Sie versteht sich als eine wissenschaftliche Gesellschaft, deren wichtigste Aufgabe in der Erforschung der baltischen Geschichte liegt. Substantiell ist für die BHK die intensive Zusammenarbeit von Historikern in Deutschland und in den baltischen Staaten. Diverse Kooperationen, eine Vielzahl von persönlichen Kontakten und nicht zuletzt die große Zahl von Mitgliedern aus dem Baltikum stehen für die grundsätzliche Offenheit der BHK.

Die Grundlage des “Baltischen Biographischen Lexikons digital” bildet das “Deutschbaltische Biographische Lexikon”. Es wurde von Olaf Welding begründet und unter Mitarbeit von Erik Amburger und Georg von Krusenstjern im Jahr 1970 von Wilhelm Lenz herausgegeben. Im Jahr 1998 brachte der Verlag von Hirschheydt eine zweite, unveränderte Auflage heraus. Zum einen sollen die vorhandenen Einträge des Lexikon überarbeitet und ergänzt werden, wobei die Faksimileseiten einen unmittelbaren Vergleich mit der Originalversion ermöglichen. Zum anderen wird der Gegenstandsbereich des Lexikons erweitert. Neben weiteren Einträgen zu deutschbaltischen Biographien ist vorgesehen, auch Esten, Letten und Litauer in das Lexikon aufzunehmen – aus dem deutschbaltischen wird ein baltisches Lexikon.

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

Digitale Landesbibliothek Berlin

http://digital.zlb.de

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Steuerungsgruppe Digitale Landesbibliothek
Postfach 61 01 79
10922 Berlin
landesbibliothek-digital@zlb.de
https://www.zlb.de

Die Digitale Landesbibliothek Berlin bietet der interessierten Öffentlichkeit den Online-Zugriff auf digitale Veröffentlichungen und Quellen zur Berliner Landeskunde und Stadtentwicklung sowie zur Regional- und Kulturgeschichte Berlins. Der Datenbestand umfasst sowohl die retrodigitalisierten, historischen Bestände der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) als auch genuin digital entstandene Publikationen (“Born-digital Ressourcen”) der Gegenwart.
Die Sammlungen umfassen u. a.:

  • Berliner Adress- und Telefonbücher (1799-1991)
  • historisches und aktuelles Berliner Amtsschrifttum
  • regionale Zeitungen und Zeitschriften
  • monographische Veröffentlichungen über und aus Berlin
  • historische Karten und Stadtpläne Berlins
 Projekte:
– Berliner Großstadtgeschichten

http://www.grossstadtgeschichten-berlin.de

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Steuerungsgruppe Digitale Landesbibliothek
Postfach 61 01 79
10922 Berlin
landesbibliothek-digital@zlb.de
https://www.zlb.de

Die “Berliner Großstadtgeschichten” sind ein Projekt der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), in dem in verschiedenen partizipativen Formaten gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern Berlin-bezogene digitale Inhalte erstellt, kuratiert und auf der gleichnamigen Web-Plattform in Form von virtuellen Ausstellungen und Geschichten präsentiert werden.
Zunächst wurden in den Jahren 2014 und 2015 an sogenannten “Collection Days” Erinnerungsstücke und Geschichten von Berlinerinnen und Berlinern digitalisiert und veröffentlicht. Seit Anfang 2017 sind die im Digital-Storytelling-Projekt #LibraryOfStories entstandenen Kurzfilme auf der Plattform zugänglich. Die nutzergenerierten Inhalte werden ergänzt durch digitalisierte Objekte aus Archiven, Bibliotheken und Museen.
Ein Großteil der Daten wird als “Open Data” unter einer freien Lizenz für eine Nachnutzung  durch Dritte veröffentlicht und ist über eine API zugänglich.

– Berlin-Portal

https://www.zlb.de/fachinformation/spezialbereiche/berlin-studien/berlin-portal.html

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Berlin-Studien | Historische Sammlungen
Postfach 61 01 79
10922 Berlin
zbs@zlb.de
https://www.zlb.de

Das Berlin-Portal des Spezialbereichs Berlin-Studien verknüpft eine Auswahl elektronischer Angebote zum Thema Berlin miteinander und erleichtert so den Zugang zur Geschichte, Landeskunde und Kultur Berlins. Es wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt die umfangreiche Berlin-Sammlung in der Bibliothek.

Kulturportal Weser-Ems

http://www.kulturportalweserems.de

Museumsdorf Cloppenburg
Bether Str. 6
49661 Cloppenburg
Dr. Karl-Heinz Ziessow
04471/948413
ziessow@museumsdorf.de
http://www.museumsdorf.de

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.

http://web.isgv.de

Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.
Zellescher Weg 17
01069 Dresden
Martina Schattkowsky
0351/4361630
martina.schattkowsky@mailbox.tu-dresden.de
http://web.isgv.de

Sachsen.digital

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http://www.sachsendigital.de

Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Zellescher Weg 18
01069 Dresden
Martin Munke
0351/4677684
sachsen@slub-dresden.de
http://www.slub-dresden.de

SACHSEN.digital, die interdisziplinäre Wissensplattform zur Geschichte, Kultur und Landeskunde Sachsens, ist als kooperatives Vorhaben mehrerer Forschungs-, Kultur- und Bildungseinrichtungen Sachsens konzipiert und durch die SLUB und das ISGV im Jahr 2007 begründet worden. Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet Sachsen in Geschichte und Gegenwart als Kunst- und Kulturlandschaft, als Wissenschaftsstandort und Wirtschaftsraum. Fundierte Basisinformationen und themenspezifische Angebote werden zusammengeführt und stellen unter einer effizienten Benutzeroberfläche und den Einsatz neuer Dienste (etwa Web. 2.0 – das “Mitmach”-Web) einen digitalen Mehrwert dar.

Archive in NRW

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http://www.archive.nrw.de

Landesarchiv NRW
Graf-Adolf-Str. 67
40410 Düsseldorf
Dr. Andreas Pilger
0211/159238201
andreas.pilger@lav.nrw.de
http://www.lav.nrw.de

„Archive in NRW“ ist ein archivisches Online-Fachinformationssystem, an dem derzeit mehr als 400 Staats-, Kommunal-, Wirtschafts- und Kirchenarchive in Nordrhein-Westfalen beteiligt sind. Es umfasst:

  • allgemeine Informationen zum Archivwesen, darunter ein internationales Adressverzeichnis von Archiven, einen Veranstaltungskalender, Tagungsprogramme etc.,
  • Informationen über alle Archivsparten in Nordrhein-Westfalen,
  • allgemeine und archivfachliche Informationen über die beteiligten Archive, wie Adresse, Öffnungszeiten, Zuständigkeiten, Geschichte usw.,
  • Beständeübersichten sowie (im Aufbau begriffen) Findmittel der beteiligten Archive und Abbildungen ausgewählter Archivalien.

Die Beständeübersichten, Findmittel und Archivalienabbildungen unterschiedlicher Archivträger sind in einer Datenbank zusammengefasst, die eine Recherche über alle beteiligten Archive ermöglicht.

Archivum Rhenanum

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http://www.archivum-rhenanum.eu
http://archives-fr.hypotheses.org

Stadtarchiv Freiburg i. Br. (Projektträger)
Grünwälderstraße 15
79098 Freiburg im Breisgau
Dr. Hans-Peter Widmann
Tel. 0761/2012720
Hans-Peter.Widmann@stadt.freiburg.de
http://www.freiburg.de/pb/,Lde/235788.html

Das Interreg IVa-Projekt “Archivum Rhenanum” will durch moderne Erläuterungen, konsequente Zweisprachigkeit und durch die neuen Medien (Digitalisierung, Onlineangebote, bilinguale Kommunikationsplattformen – Blogs) der Öffentlichkeit einen bislang nicht verfügbaren Zugang zu den Geschichtsquellen am Oberrhein bieten. Hierzu sollen alle mittelalterlichen Urkunden, die die Oberrheinregion betreffen, in einer Onlinedatenbank erfasst und digitalisiert werden.

Als Projektpartner und Kofinanzierer am Projekt beteiligt sind die Archives départementales du Haut-Rhin (Colmar), die Archives départementales du Bas-Rhin (Strasbourg), das Landesarchiv Baden-Württemberg – Generallandesarchiv Karlsruhe, das Landesarchiv Speyer, das Bistumsarchiv Speyer sowie das Stadtarchiv Freiburg und das Stadtarchiv Speyer. Über 20 weitere Archive, Universitätsinstitute und historisch-landeskundliche Vereine aus der Pfalz, dem Elsass und Baden (sowie der Schweiz und Österreich) sind als Kooperationspartner ebenfalls dem Projekt verbunden.

Das Interreg IVa-Projekt “Archivum Rhenanum” wurde von Januar 2013 bis Juni 2015  von der Europäischen Union/Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Kultur- und Wissenschaftserbe Steiermark

http://informationsmodellierung.uni-graz.at 

Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Elisabeth Steiner
elisabeth.steiner@uni-graz.at www.kulturerbe-stmk.at

Das Webportal “Kultur- und Wissenschaftserbe Steiermark” ermöglicht allen Interessierten Zugang zu digital erfasstem Kulturerbe, das an verschiedenen Orten in der Steiermark aufbewahrt und erforscht wird. Die über 27.000 digital vorliegenden Ressourcen können gezielt nach unterschiedlichen Kriterien durchsucht und gefiltert werden. Gleichzeitig bieten Virtuelle Rundgänge die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Objekten auseinanderzusetzen und virtuell durch die Sammlungen zu schlendern. Beschreibungen der Partnerinstitutionen und Hintergrundinformationen zum vorliegenden Projekt runden die Präsentation ab.

Kulturerbe Niedersachsen

http://kulturerbe.niedersachsen.de

Verbundzentrale des GBV (VZG)
Platz der Göttingern Sieben 1
37083 Göttingen
Frank Dührkohp
0551/3910405
duehrkohp@gbv.de
http://www.gbv.de

Kulturerbe Niedersachsen steht für ein gemeinsames Internetangebot von Bibliotheken, Archiven und Museen des Landes Niedersachsen. Das Portal bietet der interessierten Öffentlichkeit einen direkten Zugang in multimedialer Form zu ausgewählten digital erfassten Kulturgütern des Landes. Somit wird eine virtuelle Zusammenführung verschiedenartigster Bestände unterschiedlicher Bibliotheken, Archive, Museen und anderer Kultureinrichtungen geschaffen.

In diesen Beständen kann zum einen recherchiert werden – der Nutzer erhält direkten Zugang zu den Digitalisaten der Museumsobjekte, Archivalien und Bibliotheksgüter -, zum anderen präsentieren Online-Ausstellungen und thematische Zusammenstellungen das reiche kulturelle Erbe des Landes.

Kulturerbe Niedersachsen versteht sich als Kompetenznetzwerk für das digitale kulturelle Erbe des Landes Niedersachsen. Es wird koordiniert von der Niedersachsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Für den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung ist die Verbundzentrale des GBV verantwortlich.

Germania Sacra

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http://www.germania-sacra.de

Germania Sacra
Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Geiststraße 10
37073 Göttingen

Bärbel Kröger, M. A.
0551/3921558
bkroege@gwdg.de

Dr. Christian Popp
0551/3921560
cpopp@gwdg.de

http://adw-goe.de

Die Germania Sacra erschließt die Quellen der Kirche des Alten Reiches und stellt in ihren Publikationen die Kirche und ihre Institutionen von den Anfängen der Bistümer im 3./4. Jahrhundert bis zu deren Auflösung in der Reformation bzw. am Beginn des 19. Jahrhunderts dar. Das Forschungsprojekt bietet einen großen Teil seiner Publikationen frei zugänglich im Internet an. Im Online-Portal wird zum einen eine umfangreiche Personendatenbank zur Verfügung gestellt, die mit derzeit knapp 50.000 Einträgen Informationen zu einem breiten Spektrum von geistlichen und weltlichen Personen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit zur Verfügung stellt. Zum anderen bietet die Datenbank Klöster und Stifte des Alten Reiches regional übergreifend Basisinformationen zu allen Klöstern und Stiften von der Zeit der Gründung monastischer Gemeinschaften bis zur Reformation bzw. Säkularisation.

Projekt-Homepage: http://www.germania-sacra.de
Digitales Personenregister: http://personendatenbank.germania-sacra.de
Klöster und Stifte des Alten Reiches: http://klosterdatenbank.germania-sacra.de

Institut für Historische Landesforschung

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http://www.uni-goettingen.de/ihlf

Institut für Historische Landesforschung
Kulturwissenschaftliches Zentrum /
Georg-August-Universitaet Göttingen
Heinrich-Dueker-Weg 14
37073 Göttingen
Tel. 0551/3924346
Fax 0551/3924347

Dr. Niels Petersen
0551/3924349
niels.petersen@phil.uni-goettingen.de

Prof. Dr. Arnd Reitemeier
0551/3921213
arnd.reitemeier@phil.uni-goettingen.de

Das Institut für Historische Landesforschung versteht sich als zentrale Forschungsstelle zur Konzeption und Durchführung von Forschungsvorhaben zur Geschichte Niedersachsens und zur vergleichenden Landesgeschichte. Seit seinem Bestehen arbeitet es auf das engste mit diversen Institutionen und Zusammenschlüssen in Niedersachsen wie bspw. der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und deren Arbeitskreisen, dem Niedersächsischen Landesarchiv, den kirchlichen Archiven etc. zusammen. Es wurde im Jahre 1958 mit dem Ziel ins Leben gerufen, “alle Wissenschaften, die sich mit einer historischen Fragestellung dem Lande Niedersachsen zuwenden, zu einer die Fächer und Fakultäten übergreifenden Arbeitsgemeinschaft zusammenzuführen und ihre Untersuchungen aufeinander abzustimmen”.

HamburgWissen digital

http://www.hamburgwissen-digital.de

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

Ulrich Hagenah, M. A. (fachlicher Ansprechpartner)
040/428383340
hagenah@sub1-hh.sub.uni-hamburg.de

HamburgWissen Digital ist Hamburgs Portal zur Geschichte und Landeskunde der Stadt und der Metropolregion. Das Portal bietet einen zentralen Zugang zu vielfältigen, relevanten und verifizierten Informationsquellen im Internet, die von zahlreichen Institutionen der Hansestadt angeboten werden.

Diese Datenquellen enthalten u.a. historische und aktuelle Volltexte, statistische Daten, Rechtsverordnungen und Gerichtsurteile, Bilder, Referenzen aus staatlichen und privaten Archiven, Bibliotheken, Museen, Dokumentationen und vielen auswärtigen Datenbanken mit Hamburg-Beständen, z.B. dem Bildarchiv Marburg, dem Bundesarchiv, dem Deutschen Historischen Museum oder dem Architekturmuseum der TU Berlin. Die ressourcenübergreifende Suche von HamburgWissen Digital ermöglicht eine simultane Recherche in den verschiedenartigen Datenbeständen nach Themen, Personen, geographischen Begriffen, Jahreszahlen oder Medientypen.

Darüber hinaus bietet HamburgWissen Digital dem Nutzer eine kommentierte, thematisch sortierte Sammlung von Webressourcen mit Informationen zu Kosten, Typ und Anbieter und verschiedene weitere Angebote zur Information und Kommunikation, wie zum Beispiel den Hamburger Archivführer, ein Blog und einen Veranstaltungskalender, der Veranstaltungen mit Hamburg-Themen verzeichnet.

Digitales Thüringen – Das Portal zur kulturellen
Überlieferung Thüringens

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www.digitalesthueringen.de

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek
Bibliotheksplatz 2
07743 Jena
Dr. Michael Lörzer (Technik)
03641/940020
michael.loerzer@thulb.uni-jena.de

Dr. Thomas Mutschler (Inhalt)
03641/940031
thomas.mutschler@thulb.uni-jena.de
http://www.thulb.uni-jena.de

“Digitales Thüringen” ist das Internetportal der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) zur kulturellen Überlieferung Thüringens. Aufgebaut wurde das im Jahr 2011 auf den Weg gebrachte Portal in Kooperation mit den beteiligten Bibliotheken, Archiven und Museen. Mit Hilfe innovativer Suchmaschinentechnologie bietet das Portal einen zentralen Sucheinstieg zu einer Vielzahl digitalisierter Kulturgüter aus und über Thüringen. “Digitales Thüringen” realisiert die Vernetzung der in diversen Thüringer Bibliotheken, Archiven und Museen digitalisierten und qualifiziert erschlossenen Bestände. Neben den im Rahmen der Universal Multimedia Electronic Library (UrMEL) der ThULB Jena verfügbaren digitalen Angebote umfasst das “Landesportal” eine Vielzahl weiterer historischer Bestände aus diversen Wissenschafts- und Kultureinrichtungen – darunter auch solche der Thüringer Staatsarchive und zahlreicher Thüringer Museen. Das Portal soll kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Badische Landesbibliothek

http://www.blb-karlsruhe.de

Badische Landesbibliothek
Erbprinzenstraße 15
76133 Karlsruhe
Dr. Ludger Syré
Tel. 0721/1752270
syre@blb-karlsruhe.de
http://www.blb-karlsruhe.de

Die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe ist mit verschiedenen Modulen am Aufbau des Landeskundlichen Informationssystems Baden-Württemberg (LEO-BW) beteiligt. Dazu gehören:

  • Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg,
  • Literaturnachweise der Landesbibliographie Baden-Württemberg,
  • Digitalisate aus den regionalen und historischen Sammlungen der BLB,
  • Digitale Publikationen im Baden-Württembergischen Online-Archiv (BOA),
  • Titeldaten mit Baden-Württemberg-Bezug aus der Online Kartensystematik (OSKAR).
  • Als ein zentrales Rechercheinstrument ermöglicht die Personendatenbank der Landesbibliographie Baden Württemberg (http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/LABI/PersDB.asp) in LEO-BW die Suche nach südwestdeutschen Persönlichkeiten ermöglichen. Die Personendatenbank enthält derzeit biographische Informationen von ca. 49.000 Personen aus dem Bundesland Baden-Württemberg und seinen historischen Vorläufern.

Rheinland Pfälzische Bibliographie & Personendatenbank – Dilibri

Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz / Rheinische Landesbibliothek Koblenz
Bahnhofplatz 14
56068 Koblenz
Lars Jendral
Tel. 0261/91500450
Fax 0261/91500900
jendral@lbz-rlp.de
http://www.lbz-rlp.de/cms/rlb/index.html?no_cache=1

Das Landesbibliothekszentrum stellt u. a. folgende Internet-Angebote zur Verfügung:

  • Rheinland-Pfälzische Bibliographie (http://www.rpb-rlp.de)
    Die Rheinland-Pfälzische Bibliographie ist eine regionale Literaturdokumentation, die seit 1991 von den Stadtbibliotheken in Mainz und Trier sowie den Landesbibliotheken in Speyer und Koblenz (beide LBZ) erstellt wird. Für die Verzeichnung werden alle Veröffentlichungen aus allen Epochen berücksichtigt, die einen inhaltlichen Bezug zum Land Rheinland-Pfalz, zu einzelnen Regionen, Personen oder Orten haben.
  • Rheinland-Pfälzische Personendatenbank (http://www.rppd-rlp.de)
    Die Rheinland-Pfälzische Personendatenbank (RPPD) ist eine regionale Dokumentation zu Personen aus dem Bundesland und seinen historischen Vorläufern.
  • Dilibri (http://www.dilibri.de)
    Dilibri ist die digitalisierte Sammlung von landeskundlichen Werken zu Rheinland-Pfalz sowie von Beständen aus rheinland-pfälzischen Bibliotheken.

LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte

http://www.rheinische-landeskunde.lvr.de

Landschaftsverband Rheinland (LVR)
LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
Endenicher Straße 133
53115 Bonn

 

Projekte:

Portal Rheinische Geschichte

http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/

Portal Alltagskulturen im Rheinland

Ansprechpartner am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte:

Lina Franken,
0228/9834-262,
lina.franken@lvr.de

Christian Baisch,
0228/9834-265,
christian.baisch@lvr.de

Das Portal Alltagskulturen im Rheinland ist im Rahmen eines von der DFG geförderten Kooperations-Projektes von drei Kultureinrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland entstanden: Seit Sommer 2016 werden Sammlungen und Bestände der beiden LVR-Freilichtmuseen in Kommern und Lindlar sowie des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte hier zugänglich gemacht und der Wandel des Alltags im ländlichen Raum des Rheinlands während des 20. Jahrhunderts herausgearbeitet.

Das Portal verbindet zwei grundlegende Angebote: Erstens ermöglicht es sowohl über eine facettierte Suche als auch über ein klassisches Suchformular vielfältige Recherchemöglichkeiten in den digitalisierten Beständen zu Alltagskulturen im Rheinland – Fotos, Museumsobjekte, Schriftgut und (zukünftig) Filme sowie Audiodateien. Zweitens bietet es einen differenzierten Zugang über inhaltliche Themenbereiche und entsprechende Texte. Ein Wechsel zwischen beiden Bereichen ist jederzeit möglich und die Verknüpfungen werden immer wieder aufgezeigt. So werden zu jedem Thema in der rechten Spalte über verschiedene Facetten jeweils passende Quellen angeboten. Umgekehrt ist im Recherchebereich auch die Suche nach Texten der Themenseiten sowie übergreifende Sammlungsbeschreibungen möglich.

Über diese Verknüpfung von Themen der Alltagskultur mit Quellenbeständen aus drei LVR-Dienststellen entsteht ein facettenreiches Bild der Wandlungsprozesse im Rheinland des 20. Jahrhunderts.

KuLaDig

http://www.kuladig.lvr.de

Landschaftsverband Rheinland (LVR), Umweltamt
Ottoplatz 2
50679 Köln
Karl-Heinz Buchholz
Tel. 0221/8092540
karl-heinz.buchholz@lvr.de
http://www.kuladig.lvr.de

KuLaDig – Kultur. Landschaft. Digital. – ist ein Informationsportal zur Historischen Kulturlandschaft. Öffentliche Stellen und Ehrenamt arbeiten gemeinsam daran, das landschaftliche Kulturerbe zu inventarisieren und zu dokumentieren. Ziel der das Portal tragenden Institutionen – Landschaftsverband Rheinland, Landesamt für Denkmalpflege Hessen und Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. – ist die Bewahrung des landschaftlichen Kulturerbes. Daher wird das Wissen zum landschaftlichen Kulturellen Erbe einem breiten Nutzerkreis und in unterschiedlichen Präsentationsformen – im Web-Portal, in einer mobilen App und in Form von Kartendiensten – angeboten. Das System KuLaDig ist für an einer inhaltlichen Mitarbeit Interessierte offen und wird durch ein Redaktionsteam betreut.

Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL)

http://www.liechtenstein-institut.li

Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL)
c/o Liechtenstein-Institut
Auf dem Kirchhügel
St. Luziweg 2
LI-9487 Gamprin-Bendern
http://www.liechtenstein-institut.li

Fabian Frommelt
00423 375 88 45
fabian.frommelt@liechtenstein-institut.li

Das Historische Lexikon des Fürstentums Liechtenstein (HLFL) ist im Januar 2013 in zwei gedruckten Bänden erschienen. Es wird ab 2017 digitalisiert und als Online-Lexikon fortgeführt (open access).

Das HLFL bündelt das geschichtliche Wissen über das Land und seine Menschen von den Anfängen bis zur Gegenwart in rund 2‘600 thematischen, biografischen und geografischen Artikeln. Dazu kommt eine Vielzahl an Tabellen, Grafiken, Karten und Stammtafeln. Das Lexikon enthält Sachartikel zu Themen aus Staat und Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Kirche, Natur und Umwelt. Geografische Artikel behandeln ausführlich die liechtensteinischen Gemeinden und weitere relevante Örtlichkeiten im In- und im Ausland. Einzelbiografien sowie Informationen zu den landesherrlichen Dynastien und den bürgerlichen Familien runden das Werk ab. Beachtung finden durchwegs die geschichtlichen Beziehungen des Kleinstaats über seine Grenzen hinaus. Konzeptionell lehnt sich das HLFL an das Historische Lexikon der Schweiz (HLS) an, mit dem eine lose Kooperation bestand.

Das Historische Lexikon des Fürstentums Liechtenstein wurde 1988 vom Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein initiiert. Im Jahr 2000 erfolgte eine Neustrukturierung, wobei die Trägerschaft an die liechtensteinische Regierung überging. 2016 übertrug die Regierung dem privaten Liechtenstein-Institut in Bendern das Recht, den gesamten Text- und Grafikinhalt des Lexikons online verfügbar zu machen, zu aktualisieren und zu erweitern. Die Anbindung an das Liechtenstein-Institut sichert die Wissenschaftlichkeit und Unabhängigkeit sowie die langfristige Fortführung des Online-Lexikons. Dessen Inhalte werden der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

Regionalgeschichte.net

http://www.regionalgeschichte.net

Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V.
Hegelstraße 59
55099 Mainz
Geschäftsführer: Dr. Kai-Michael Sprenger
Tel. 06131-3938300
igl@uni-mainz.de
http://www.igl.uni-mainz.de

Das Institut für Geschichtliche Landeskunde zählt zu den traditionsreichen Stätten landesgeschichtlicher Forschung in der Bundesrepublik Deutschland. Die 1960 gegründete gemeinnützige Einrichtung widmet sich der Erforschung der Geschichte jenes Gebietes, das heute das Bundesland Rheinland-Pfalz bildet. Das Institut ist bestrebt, nicht nur ein Fachpublikum an-zusprechen, sondern auch eine breitere Öffentlich-keit für landesgeschichtliche und sprachwissenschaftliche Themen zu interessieren.
Mit regioNet stellt das Institut für Geschichtliche Landeskunde ein Internetangebot zur Verfügung, das Informationen zur regionalen und lokalen Geschichte bündelt und die Zusammenarbeit zwischen geschichtsinteressierten Bürgerinnen und Bürgern, historischen Vereinen und kulturellen Einrichtungen verbessert.
Regionet ist regional gegliedert: Zurzeit gibt es mit dem Saarland, Rheinhessen, Mittelrhein und Hunsrück vier regionale Portale, welche von verschiedenen Institutionen unterhalten und gepflegt werden. Die Rubriken “Bibliothek”, “Orte” und “Sehenswürdigkeiten” werden ständig mit neuen Inhalten aktualisiert.
Darüber hinaus gibt es einen abgestuften “Mitmachbereich”. Jeder, der etwas zur Erforschung der regionalen Geschichte beitragen möchte, ist eingeladen, sich dem Portal kostenfrei anzuschließen. regioNet ist eine Plattform, um eigene Forschungen und Beobachtungen zu publizieren und zu präsentieren. Kostenlose Schulungen führen in den Umgang mit der Technik ein. Die Möglichkeiten reichen von einfachen Kommentaren zu den Seiten bis hin zur kostenfreien Erstellung einer eigenen Homepage im System.
Regionet ist bestrebt sich zu erweitern. Weitere regionale Portale sind geplant. Das Institut stellt anderen Institutionen, welche ein eigenes Portal innerhalb von regionalgeschichte.Net aufbauen wollen, das System zur Verfügung, berät, schult und übernimmt die technische Administration (gegen Erstattung der Unkosten).

HGIS Germany

http://www.ieg-mainz.de

Institut für Europäische Geschichte Mainz
Alte Universitätsstraße 19
55116 Mainz

http://www.hgis-germany.de

HGIS Germany ist ein historisch-geographisches Informationssystem, das auf Flächenbasis aufgebaut ist und die Entwicklung der Mitgliedstaaten des Deutschen Bundes (bzw. des Norddeutschen Bundes/Deutschen Reiches) von 1820 bis 1914 abbildet. Es verbindet damit Informationen zu Raum und Zeit in einem Informationssystem. Als Kern fungiert eine mit ESRI ArcGIS erstellte Geo-Datenbank, in der die grundlegenden geographischen und historischen Informationen enthalten sind. Die Web-Mapping-Anwendung wird auf Basis des UMN (University of Minnesota) Map Servers und der Mapbender Suite realisiert. Den geographischen Daten sind historische Informationen, wie etwa Bevölkerungszahlen, Wirtschaftsdaten, dynastische Verbindungen oder auch multimediale Staatenbeschreibungen, zugeordnet.
Zugriff besteht derzeit über den Auswahlpunkt “Staaten” auf Informationen zu 50 Staaten im Deutschen Bund/Norddeutschen Bund/Deutschen Reich, die Sie in einer interaktiven Zeitreise über einen Zeitraum von hundert Jahren 1820 bis 1914 besuchen können. Dabei können umfassende multimediale, dynastische und statistische Daten abgefragt werden. Bereitgestellt werden zudem Informationen über die Zuordnung von Staaten und deren Gebietseinheiten zu politischen Räumen (Staatenbünde, Staatengemeinschaften, politischen und dynastischen Unionen) sowie zu Wirtschaftsräumen (Zollsysteme, Zoll- und Handelsvereine, Zollgebiete). Das Informationssystem wurde am Institut für Europäische Geschichte Mainz in Kooperation mit der Fachhochschule Mainz entwickelt.

Digitale Akademie

http://www.digitale-akademie.de

Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Digitale Akademie
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz
Torsten Schrade, M.A.
Telefon: 06131/577119
Telefax: 06131/577277
team@digitale-akademie.de
http://www.digitale-akademie.de

Die Akademie in Mainz ist einerseits eine interdisziplinäre und die Landesgrenzen überschreitende Gelehrte Gesellschaft, andererseits Trägerin von Forschungsvorhaben der verschiedensten Richtungen und Veranstalter wissenschaftlicher Tagungen und Symposien.
Der Schwerpunkt der Akademiearbeit liegt auf dem Gebiet langfristiger Grundlagenforschung. Die Akademie betreut zur Zeit 75 Forschungsvorhaben in elf Bundesländern – unter anderem zahlreiche große Gesamtausgaben bedeutender Komponisten, Herausgabe von wissenschaftlichen Wörterbüchern und der Edition mittelalterlicher Urkunden und Inschriften.
Zunehmende Bedeutung bei Durchführung der Vorhaben und Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse gewinnen dabei die elektronischen Medien. Dieser Aspekt wird von der Digitalen Akademie übernommen, die sich als eine Konzeptions-, Entwicklungs- und Serviceeinrichtung für diese Digitalisierungsvorhaben der Forschungsprojekte der Mainzer Akademie versteht.
Das Leistungsspektrum der Digitalen Akademie umfasst die Bereiche der Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Print- und Onlinemedien, die Beratung der Akademieprojekte hinsichtlich spezifischer Digitalisierungsvorhaben sowie die Steuerung und das Management von Projektabläufen bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern.

Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

https://hlgl.hessen.de

Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde
Wilhelm-Röpke-Str. 6 C
35032 Marburg
http://www.hlgl.de
Prof. Dr. Ursula Braasch-Schwersmann
06421/2824581
braasch@staff.uni-marburg.de

Stefan Aumann
06421/2824550
aumann@staff.uni-marburg.de

Das Landesgeschichtliche Informationssystem Hessen LAGIS ist eine datenbank-gestützte Web-Anwendung, die seit 2004 vom Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL) – auch in enger Kooperation mit anderen Einrichtungen – entwickelt und betrieben wird. LAGIS ermöglicht einen uneingeschränkten Zugang zu einem breit gefächerten Angebot historischer und landeskundlicher Themen.

Das System stellt wissenschaftlich gesicherte Informationen zur Geschichte Hessens vom Frühmittelalter bis in die Zeitgeschichte für eine Vielzahl von Nutzern und Nutzungsansprüchen bereit: für Dienststellen und Einrichtungen des Landes, für Städte und Kommunen, für Forschung, Lehre und Studium, für Schule, Medien und Presse sowie für alle an der Geschichte des Landes Interessierten. LAGIS verbindet aus gedruckten Werken aufbereitetes Wissen mit ausschließlich elektronisch vorliegenden Ressourcen, die direkt für das System erarbeitet wurden. Die online zugänglichen Daten umfassen Texte, Bilder und Karten verschiedener Art. Sie sind in themenbezogenen Modulen zusammengefasst, um die jeweiligen inhaltlichen und medialen Besonderheiten der Informationen berücksichtigen zu können. Mit ihrem einheitlichen Aufbau und ihren Recherche- und Präsentationsformen erlauben sie eine einfache Informationsvernetzung zwischen den Modulen des Landesgeschichtlichen Informationssystems wie auch zu externen Angeboten.

Forschungsstelle für Personalschriften
an der Philipps-Universität Marburg

http://www.personalschriften.de/

Forschungsstelle für Personalschriften an der
Philipps-Universität Marburg
Biegenstraße 36
35037 Marburg
Dr. Eva-Maria Dickhaut
06421/2823162
dickhaut@staff.uni-marburg.de

Dr. Jörg Witzel
06421/2823062
joerg.witzel@staff.uni-marburg.de

Die Forschungsstelle für Personalschriften an der Philipps-Universität Marburg ermittelt, verfilmt und katalogisiert seit 1976 Leichenpredigten. Diese Quellen gehören zur Gattung der Personalschriften, also den Schriften, die zu Geburtstagen, Taufen, Hochzeiten, Amtseinführungen und zum Tod eines Menschen verfasst und häufig auch gedruckt wurden. Im deutschen Sprachraum sind rund 300.000 Leichenpredigten aus der Zeit zwischen Reformation und Aufklärung überliefert. Das Interesse der Forschungsstelle gilt insbesondere den in diesen Quellen enthaltenen Biografien der Verstorbenen, die von großer Bedeutung für die Erforschung der Frühen Neuzeit sind. Die regionalen Schwerpunkte der Forschungsstelle sind Hessen, Thüringen, Sachsen und Schlesien.

Herder-Institut e. V. / Forschungsbibliothek

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http://www.herder-institut.de/startseite/bibliothek.html

Forschungsbibliothek des Herder-Instituts e. V.
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
Dr. Jan Lipinsky
jan.lipinsky@herder-institut.de
06421/184153

Das Herder-Institut wurde 1950 in Marburg gegründet, ist eine der zentralen Einrichtungen der historischen Ostmitteleuropa-Forschung in Deutschland und beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte und Kultur Polens, Estlands, Lettlands, Litauens, Tschechiens, der Slowakei und der Region Kaliningrad. Es bietet eine der besten Spezialbibliotheken und verfügt über umfangreiche Sammlungen (Bilder, Karten, archivalische Materialien mit Schwerpunkt Baltikum). Die Forschungsbibliothek sammelt systematisch die einschlägige Literatur unter spezieller Berücksichtigung der historischen deutschen Ostgebiete (u. a. Schlesien, Ost- und Westpreußen, Pommern). Außerdem sammelt und betreut sie im Rahmen der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) die für das Arbeitsgebiet des Herder-Instituts einschlägigen Internetressourcen, im Rahmen von Osteuropa-Dokumente online (OstDok) elektronische Volltexte der Osteuropaforschung sowie im Rahmen von historicum.net die Länderportale zu Ostmitteleuropa.

Bayerische Landesbibliothek Online (BLO)

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de

Bayerische Staatsbibliothek (BSB)
Ludwigstr. 16
80539 München
Dr. Stephan Kellner
089/286382278
stephan.kellner@bsb-muenchen.de
http://www.bsb-muenchen.de

Die Bayerische Landesbibliothek Online (BLO) ist das zentrale kulturwissenschaftliche Informationsportal für Bayern. Hier finden sich zahlreiche elektronische Angebote zur Geschichte und Kultur des Freistaats. Die einzelnen Module und Sammelschwerpunkte sind jeweils für sich, teilweise aber auch mit Hilfe zentraler Sucheinstiege (Orte, Personen) durchsuchbar. Wichtige Module der BLO sind u. a. das Historische Lexikon Bayerns (http://www.historisches-lexikon-bayerns.de), das Literaturportal Bayern (http://www.literaturportal-bayern.de), digitalisierte Zeitungen und wissenschaftliche Zeitschriften, digitalisierte Handschriften sowie verschiedene thematische Schwerpunkte.

Die Bayerische Landesbibliothek Online ist ein Gemeinschaftsprojekt bayerischer Bibliotheken, das von der Bayerischen Staatsbibliothek federführend getragen wird. Es besteht eine Reihe von Kooperationen mit Institutionen aus Forschung und Verwaltung, mit Historischen Vereinen, Museen, Archiven und Bibliotheken.

Die BLO wurde seit 1999 konzipiert und ist seit Juni 2002 online. Sie ist damit das älteste Regionalportal Deutschlands.

UrMEL – Universal Multimedia Electronic Library

Urmel_Logo

http://www.urmel-dl.de

Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek
Bibliotheksplatz 2
07743 Jena
Dr. Michael Lörzer (Technik)
03641/940020
michael.loerzer@thulb.uni-jena.de

Dr. Thomas Mutschler (Inhalt)
03641/940031
thomas.mutschler@thulb.uni-jena.de
http://www.thulb.uni-jena.de

Die Universal Electronic Multimedia Library (UrMEL) ist die zentrale Zugangsplattform für multimediale Angebote der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) und weiterer Partner. Mit dem Betrieb von UrMEL verfolgt die ThULB Jena das Ziel, eigene Sammlungen sowie Bestände der beteiligten Partnerinstitutionen im Rahmen von Projekten zu digitalisieren, zu erschließen, zu archivieren und online bereit zu stellen. Darüber hinaus steht mit UrMEL eine zentrale Infrastruktur für das elektronische Publizieren zur Verfügung, welche den komplexen Anforderungen einer forschungsorientierten Wissensgesellschaft entgegenkommt. Hiermit sollen nachhaltige Voraussetzungen für die Erzeugung zukünftiger kultureller Überlieferung sowie für die Schaffung neuen Wissens gelegt werden. Kooperationspartner von UrMEL sind neben den Thüringer Staatsarchiven zahlreiche Archive, Bibliotheken, Museen und wissenschaftliche Einrichtungen sowie Kulturstiftungen und Vereine, welche mit ihren Beständen, mit ihren Informationsstrukturen und ihrem Know-How zum Gelingen von UrMEL beitragen. Zur Verfügung stehen wissenschaftliche Informationsangebote sowie kulturelle Überlieferung aus Thüringen und darüber hinaus.

Bayerisches Musiker-Lexikon Online

bmlo

http://www.bmlo.lmu.de/

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Musikwissenschaft
Bayerisches Musiker-Lexikon Online
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Dr. Josef Focht
Tel. 089/21806762
focht@lrz.uni-muenchen.de
http://www.musikwissenschaft.uni-muenchen.de/index.html

Neue Deutsche Biographie (NDB)

logo-adbndb

http://www.deutsche-biographie.de/index.html

Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11
80539 München
Dr. Bernhard Ebneth
ebneth@ndb.badw.de
Tel. 089/230311155
Fax 089/230311282
http://www.historischekommission-muenchen.de

Collegium Carolinum e. V.

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http://www.collegium-carolinum.de

Collegium Carolinum e. V.
Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei
Hochstraße 8
81669 München
Dr. Robert Luft
Biographisches Lexikon für die Geschichte der böhmischen Länder
robert.luft@collegium-carolinum.de
Tel. 089/552606-0

Arpine Maniero
stellvertretende Bibliotheksreferentin und Koordinatorin des Projekts OstDok/ViFaOst
arpine.maniero@collegium-carolinum.de
Tel. 089/552606-36

Das 1956 gegründete Forschungsinstitut Collegium Carolinum in München initiiert und unternimmt Forschungen zur Geschichte der böhmischen Länder, der Slowakei und Ostmitteleuropas. Komparative und transfergeschichtliche Fragestellungen haben dabei besondere Bedeutung. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert. Thematische Schwerpunkte sind u.a. Religionsgeschichte, Erinnerungsgeschichte, Migrationsgeschichte, Regionalismus- und Föderalismusgeschichte sowie Umwelt- und Infrastrukturgeschichte.

Auf der Website des Collegium Carolinum werden Spezialbibliographien und Themenportale angeboten. Vollständig retrodigitalisiert ist die Zeitschrift BOHMEMIA (http://www.bohemia-online.de). Im Aufbau begriffen ist ein Portal für die bisher erschienenen Bände des Biographischen Lexikons zur Geschichte der böhmischen Länder (A-Sto).

Im Rahmen der Osteuropa-Dokumente online (OstDok) sowie der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) werden in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek München die eigenen Institutspublikationen seit 1957, aktuelle Qualifikationsschriften deutscher und tschechischer Universitäten, originäre Online-Texte und hybride Publikationen, weitere elektronische Volltexte der Tschechien- und Slowakeiforschung sowie einschlägige Internetressourcen online zugänglich gemacht.

Die Institutsbibliothek stellt die größte Spezialsammlung zur Geschichte der böhmischen Länder, der Tschechoslowakei sowie Tschechiens und der Slowakei bzw. zu Sudetica in Deutschland bzw. in Westeuropa (ca. 170.000 Medieneinheiten mit eigenem OPAC und Zeitschriftenkatalog) dar.

Internet-Portal “Westfälische Geschichte”

http://www.westfaelische-geschichte.lwl.org

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Karlstraße 33
48147 Münster
Dr. Marcus Weidner
Tel. 0251/5915691
marcus.weidner@lwl.org
http://www.lwl-regionalgeschichte.de

Das Internet-Portal “Westfälische Geschichte” ist ein Online-Portal zur Regional- und Landesgeschichte Westfalens des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte.

Konzipiert als ein themenspezifischer Informationspool, hält das Portal vielfältige Service­ und Informationsangebote bereit. Darunter sind Einführungstexte in Epochen und Themen, Links, Biografien, Quellen, Ereignisse, Medien und Karten. Einzelne Themen und Aspekte werden auch vertiefend in Schwerpunkt- und Projekt- bereichen dargestellt. Vielfältige Suchmöglichkeiten erschließen die Inhalte des Portals und unterstützen den Nutzer bei der Recherche. Die E-Mailing-Liste “Westfälische Geschichte” bietet zudem ein Forum für Information und Kommunikation. Das Portal richtet sich an historisch Interessierte, an Wissenschaftler und Mitarbeiter von Kultureinrichtungen oder auch an Lehrer und Schüler.

“Westfälische Geschichte” versteht sich als Partner und Servicedienstleister im Bereich Kultur und als Plattform für Information und Austausch im World Wide Web. Das Internet-Portal ist keine Website aus einem Guss, sondern wird ständig erweitert – die offene Konzeption macht es möglich, im Rahmen von Kooperationen vielfältige Angebote zur Regional- und Landesgeschichte Westfalens ins “digitale Zeitalter” zu überführen und mit den Partnern an einer weiteren Vernetzung zu arbeiten.

Kulturatlas Westfalen

http://www.kulturatlas-westfalen.lwl.org

In Kooperation zwischen der Geographischen Kommission für Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial-Versicherungen entstand der Kulturatlas Westfalen im Jahr 2000 und 2007 als Printversion. Bereits seit 2002 stellt die Internetausgabe des Kulturatlas Westfalen mit fast 12.000 Einträgen die umfangreichste Datensammlung zu den kulturellen Angeboten, Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten der 231 Kommunen in Westfalen dar.

Geographische Kommission für Westfalen
Fürstenbergstr. 10
48147 Münster
Stefan Althaus
0251/5913015
info@kulturatlas-westfalen.de
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/geko/

Institut für vergleichende Städtegeschichte – IStG – gGmbH

http://www.uni-muenster.de/staedtegeschichte

Institut für vergleichende Städtegeschichte – IStG – gGmbH
Königsstraße 46
48143 Münster
Dr. Angelika Lampen
0251/8327527
lampen@uni-muenster.de
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG) in Münster verfolgt seit seiner Gründung 1970 die Aufgabe, interdisziplinäre Forschungen zur vergleichenden Stadtgeschichte zu initiieren und zusammenzuführen. Fragestellungen aus den Bereichen Geschichte, Geografie und Kartografie, Kunstgeschichte, Planungswissenschaften und Soziologie werden im IStG auf das Untersuchungsfeld ‚Stadt’ bezogen und im Rahmen der Grundlagenforschung oder in wissenschaftlichen Forschungsprojekten untersucht. Der Forschungsradius des IStG ist dabei nicht auf Deutschland begrenzt; die europäische Perspektive wird durch eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern realisiert.

In Zukunft soll durch die Einrichtung eines Portals der Zugriff auf die im Institut erstellten und vorhandenen Karten ermöglicht werden. Ebenso wie die Bibliografie zur Städteforschung in einer gesonderten Datenbank sämtliche Neuerscheinungen erfassen wird, sollen die umfangreichen Dia- und Postkartensammlungen digitalisiert werden. Aktuelle Karten und Ergebnisse der Projektforschung sollen daneben in einem Themenforum den Stand der Forschung dokumentieren.

LWL-Literaturkommission für Westfalen

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http://www.literaturportal-westfalen.de

LWL-Literaturkommission für Westfalen
Prof. Dr. Walter Gödden
Salzstraße 38 / Erbdrostenhof
48143 Münster
0251/5915705
liko@lwl.org

Literaturportal-Westfalen.de macht Sie mit der Vielfalt des literarischen Lebens in Westfalen bekannt. Die westfälische Literatur hat viel zu bieten: hochinteressante Schriftstellerinnen und Schriftsteller, eine beispielhafte Themenvielfalt, eine literarische Vergangenheit, die keinen Vergleich zu scheuen braucht, und hoch qualifizierte wissenschaftliche Projekte, die überregional als Musterbeispiel regionaler Kulturpflege Beachtung finden. Hierauf lässt sich vielfältig aufbauen. Zur weiteren Profilierung einer Kulturlandschaft, die mit vielen Glanz- und Höhepunkten aufwarten kann.

Literaturportal-Westfalen.de ist ein Internet-Portal, das besondere Akzente setzt: Es bringt Literatur zum Sprechen. Nicht die bio-bibliographische Information steht im Vordergrund, sondern der Text selbst. Literatur wird sinnlich erfahrbar: Anhand von Tonzeugnissen, Bildergalerien, Textauszügen, Faksimiles, den Hinweis auf Literaturvideos und Podcasts. Literaturportal-Westfalen.de wurde gefördert durch die Stiftung Westfalen-Initiative, Münster.

Die Bausteine des Projekts:

  • Schauen oder besser: hören Sie in die Zeitreise: Hauptwerke hinein, und Sie werden weit über »100 Meisterwerke« der westfälischen Literatur kennen lernen.
  • Das Dichter-ABC baut auf dem bereits bestehenden Portal http://www.autorenlexikon-westfalen.lwl.orgauf. Es erweitert dieses bis in die Gegenwart, d.h. berücksichtigt auch Autorinnen und Autoren der Jahrgänge 1950ff. Insgesamt werden über 2.000 westfälische Schriftstellerinnen und Schriftsteller detailliert porträtiert.
  • Das Schauplatz-ABC zeigt, wo Literaturgeschichte manifest geworden ist (Dichterhäuser, Gedenksteine, literarische Handlungsorte etc.).
  • Das Stichwort-ABC bietet einen bunten Themen-Mix von A wie »Annette von Droste-Hülshoff«, »Aphorismus« oder »Arbeiterliteratur« über B wie »Bibel«, »Bibliothek«, »Bestseller« bis zu Z wie »Zukunft der Literatur«.
  • Über den Medien-Button können Sie westfälische Autoren via Video leibhaftig zu Gesicht bekommen, in Podcasts hineinhören und Dichterlesungen beiwohnen.
  • Unter Literarisches Leben finden Sie die wichtigsten Anlaufstellen des literarischen Lebens vor Ort (Literaturbüros, Literarische Gesellschaften, Archive, Institute, Verlage usw.).
  • Die Angaben zu Archiven und Nachlässen unter Literarisches Leben entstammen der Internetdatenbank »Literarische Nachlässe in westfälischen Archiven« (http://www.westfaelische-literaturnachlaesse.lwl.org).

LWL-Archivamt für Westfalen

http://www.lwl-archivamt.de

LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26
48147 Münster
Dr. Peter Worm
0251/5914030
peter.worm@lwl.org

Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen

http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html

Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html

Landesbibliothek Oldenburg

[in Vorbereitung]
Pferdemarkt 15
26121 Oldenburg
Dr. Klaus-Peter Müller
0441/7992802
mueller@lb-oldenburg.de
http://www.lb-oldenburg.de

Brandenburgische Literaturlandschaft e. V.

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Brandenburgische Literaturlandschaft e. V.
Große Weinmeisterstraße 46/47
14469 Potsdam
Dr. Peter Walther
Tel.: 0331/23700258
Fax.: 0331/240884
md@literaturlandschaft.de
http://www.literaturlandschaft.de

Das Zeitstimmen-Portal enthält literatur- und alltagsgeschichtliche Inhalte zu über 2.000 Orten in der Region Berlin-Brandenburg, darunter Angaben zu mehr als 3.000 Schriftstellern und deren biographische Beziehung zu Orten bzw. Ortsteilen in Berlin und Brandenburg, über 800 literarische Texte zu einzelnen Orten, ca. 6.000 Tagebucheinträge und über 3.000 Privatfotos aus anderthalb Jahrhunderten, die nach Ort und Entstehungszeit recherchiert werden können. Zusätzlich lassen sich über das Portal in Kooperation mit dem rbb-Fernsehen ca. 1.100 Videos (Kurzporträts von Orten) abrufen, die seit 1993 entstanden sind. Alle zeitgeschichtlichen Inhalte (Tagebücher, Erinnerungen) sind verknüpft mit entsprechenden Einträgen im Lebendigen virtuellen Museum Online (LeMO), dem Internetportal des Deutschen Historischen Museums.

Das Zeitstimmen-Portal versteht sich als das digitale Gedächtnis der Region. Die Inhalte sind während der vergangenen zwanzig Jahre im Zusammenhang mit unterschiedlichen Ausstellungs- und Sammlungsaktionen zusammengetragen worden. Die technische Grundstruktur des Portals wurde bereits 2002 als lokale Datenbank angelegt, in der überarbeiteten aktuellen Form gibt es das Portal seit 2013. Geplant ist der Ausbau vor allem des alltagsgeschichtlichen Teils (Fotografie, Erinnerungen).

Zeitstimmen.de ist ein Vorhaben des Brandenburgischen Literaturbüros. Kooperationspartner sind das Kurt Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg, das Deutsche Historische Museum in Berlin und der Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Virtuelles Landesmuseum Mecklenburg

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http://www.landesmuseum-mecklenburg.de

Stiftung Mecklenburg
Schliemannstraße 2
19055 Schwerin
Dr. Florian Ostrop
Tel. 0385/5007782
Fax 0385/5007992
ostrop@stiftung-mecklenburg.de

Landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg

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http://www.leo-bw.de

Landesarchiv Baden-Württemberg
Eugenstr. 7
70182 Stuttgart
http://www.landesarchiv-bw.de

Fachliche Leitung:
Dr. Andreas Neuburger
Abteilung 2: Fachprogramme und Bildungsarbeit
Eugenstraße 7
70182 Stuttgart
0711/212-4286
andreas.neuburger@la-bw.de

Technische Leitung:
Daniel Fähle, M.A.
Landesarchiv Baden-Württemberg
Abteilung 1: Zentrale Dienste
Olgastraße 80
70182 Stuttgart
0711/212-4226
daniel.faehle@la-bw.de

LEO-BW bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Landes Baden-Württemberg mit verlässlichen Daten u.a. aus den Bereichen Geografie, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Über einen zentralen Zugang können Informationen zu Orten und Personen, zu historischen Ereignissen, Museen, Gedenkstätten, literarischen Werken, bedeutenden Dokumenten und Kunstgegenständen abgerufen werden.

Kompakte Einführungen und ausführliche Thementexte werden durch eine Vielzahl von Abbildungen, Statistiken, multimedialen Inhalten sowie ein interaktives Kartenmodul ergänzt. Eine Vernetzung der Einzelobjekte über eindeutige Bezüge erlaubt differenzierte Recherchemöglichkeiten und lädt dazu ein, die Landesgeschichte Baden-Württembergs zu entdecken.

Das landeskundliche Informationssystem LEO-BW bündelt unter der Projektleitung des Landesarchivs Baden-Württemberg das Angebot von unterschiedlichsten Landes- und Kulturinstitutionen.

Württembergische Landesbibliothek

logo-wls

http://www.wlb-stuttgart.de

Württembergische Landesbibliothek
Konrad-Adenauer-Straße 8
70173 Stuttgart
Dr. Anja Thalhofer
Tel. 0711/2124399
thalhofer@wlb-stuttgart.de
http://www.wlb-stuttgart.de

Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart ist mit verschiedenen Modulen am Landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg beteiligt und stellt folgende repräsentativen Inhalte für LEO-BW bereit:

Die Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg ermöglicht als Master-Datenbank in LEO-BW die Recherche nach Persönlichkeiten Südwestdeutschlands sowie die Verknüpfung zu anderen personenrelevanten Informationen innerhalb des Portals und zu externen Angeboten über die GND-ID. Die Personendatenbank enthält derzeit biographische Informationen zu über 45.000 Personen aus dem Bundesland Baden-Württemberg und seinen historischen Vorläufern.

RM.net

http://www.rmnet.uni-trier.de/

Universität Trier, SFB 600, RM.net-Projekt
Fachbereich III
54286 Trier
Dr. Gisela Minn
Tel. 0651/2013291
Fax 0651/2013293
minn@uni-trier.de
http://www.uni-trier.de

Österreichisches Biographisches Lexikon

http://oeaw.ac.at/inz

Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ) 
Hollandstraße 11-13
A-1020 Wien

Dr. Christine Gruber
christine.gruber@oeaw.ac.at
Tel.: +43-1/515 81/2607

http://www.oeaw.ac.at/inz/institut-fuer-neuzeit-und-zeitgeschichtsforschung/
http://www.oeaw.ac.at/oesterreichische-akademie-der-wissenschaften/ http://www.oeaw.ac.at/inz/ueber-das-inz/forschungsbereiche/oesterreichisches-biographisches-lexikon/ www.biographie-portal.eu

Wienbibliothek im Rathaus

www.wienbibliothek.at

Wienbibliothek im Rathaus
Rathaus
1082 Wien

Dr.in Anita Eichinger, MA
Tel.: +43 (0)1 4000 – 84970
anita.eichinger@wienbibliothek.at
www.wienbibliothek.at
www.digital.wienbibliothek.at
www.wien.gv.at/wiki

Die Wienbibliothek im Rathaus ist eine Spezialbibliothek mit der generellen Ausrichtung auf die Geschichte und Kulturgeschichte der Stadt Wien. Sie ist neben der Nationalbibliothek und Universitätsbibliothek die drittgrößte wissenschaftliche Bibliothek Wiens. Die Druckschriftensammlung ist die weitaus älteste Teilsammlung, ihre Anfänge reichen bis ins 15. Jahrhundert. 1905 wurden die Handschriften- sowie die Musiksammlung als Sondersammlungen installiert. 1923 kamen die Plakatsammlung und 1930 die Dokumentation hinzu. Auf die durch die Digitalisierung veränderte Bibliotheksszene hat die Wienbibliothek mit der Gründung einer eigenen Digitalen Bibliothek und dem Aufbau eines Online-Lexikons, dem Wien Geschichte Wiki, reagiert.

 

Projekte:

– Digitale Bibliothek

Im Jänner 2011 wurde die digitale Wienbibliothek mit den historischen Adressbüchern, dem sogenannten “Lehmann” eröffnet. Neben dem Schwerpunkt der Adressbücher und Häuserschematismen stehen Zimelien der Musiksammlung, wertvolle Handschriften sowie die umfangreiche Zeitungsausschnittsammlung und die Plakate zum Ersten Weltkrieg online zur Verfügung. Als weiterer Schwerpunkt hat sich im letzten Jahr die Digitalisierung sogenannter Verwaltungsliteratur herauskristallisiert, stellt sie doch eine weitere wertvolle Quelle für die Forschung über Wien dar.

– Wien Geschichte Wiki

Im September 2014 ging das Wien Geschichte Wiki mit 27.000 Artikeln und knapp 3.000 Bildern online. Grundlage dafür bildete das „Historische Lexikon Wiens“ von Felix Czeike. Es ist weltweit eines der größten und erfolgreichsten Stadtwikis. „Wien Geschichte Wiki“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Wiener Stadt- und Landesarchiv (MA 8) und der Wienbibliothek (MA 9).

In der Verbindung von digitaler Bibliothek und dem Wien Geschichte Wiki, der inhaltlichen Darstellung der Bücher im Wiki und der Verlinkung auf die Volltexte in der digitalen Bibliothek, liegt ein Mehrwert, der die beiden prominenten digitalen Angebote der Wienbibliothek in Zukunft näher zusammen führen und zur noch stärkeren Nutzung beitragen wird.

Archivdatenbank Nassau-Oranien (Altes Dillenburger Archiv)

logo-nassau

https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/list.action?nodeid=g171062&page=1&reload=true

Hessisches Hauptstaatsarchiv
Mosbacher Str. 55
65187 Wiesbaden
Dr. Rouven Pons
poststelle@hhstaw.hessen.de
0611/881120

In Kooperation mit dem Königlichen Hausarchiv in Den Haag und dem Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen rekonstruiert das Hessische Hauptstaatsarchiv das Alte Dillenburger Archiv im Archivinformationssystem Arcinsys (http://arcinsys.hessen.de).

Im Dillenburger Archiv befanden sich zwischen 1743 und ca. 1815 alle Archivalien der ottonischen Linie des Hauses Nassau (Nassau-Oranien) von ca. 950 bis 1815. Der heute auf zahlreiche Archive verteilte Bestand ist von überregionaler und transnationaler Bedeutung, berührt er doch über die nassauische Dynastie nicht nur die niederländische Geschichte, sondern auch Gebiete in Übersee. Zusammengeführt werden z. T. in mehrsprachigem Angebot die Erschließungsdaten der Archive – darunter auch zusätzlich des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt, des Landeshauptarchivs in Koblenz und des Hauptstaatsarchivs Hannover. Auch sind biographische Angaben aus schon existenten Archivhilfsmitteln in die Datenbank eingepflegt. Digitalisate der Archivalien aus Münster und Wiesbaden sind den Verzeichnungseinheiten z. T. schon angehängt. Diese Maßnahme wird in den kommenden Monaten ausgebaut und um Digitalisate der Bestände A 1 bis A 4 und B 12 aus Den Haag erweitert.

Franconia online

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http://franconica.uni-wuerzburg.de/Franconica/index.html

Universitätsbibliothek Würzburg
Abteilung Handschriften & Alte Drucke
Digitalisierungszentrum
Fachreferat Geschichte
Am Hubland
97074 Würzburg
Dr. Hans-Günter Schmidt
hans-guenter.schmidt@bibliothek.uni-wuerzburg.de
Tel. 0931/3185964
Fax 0931/3185970
http://www.bibliothek.uni-wuerzburg.de

Internetportal Historisches Unterfranken

http://www.historisches-unterfranken.uni-wuerzburg.de

Universität Würzburg
Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte
Am Hubland
97074 Würzburg
Dr. Markus Naser
markus.naser@uni-wuerzburg.de
Tel. 0931/3183704
http://www.uni-wuerzburg.de

Das Internetportal Historisches Unterfranken enthält 6 Datenbanken zur Geschichte Unterfrankens, ein Geoinformationssystem (GIS) zur Geschichte der Städte in Franken und eine prosopographische Datenbank zur Geschichte der jüdischen Gemeinden in Unterfranken.

Forschungsstelle Deutscher Orden

http://www.forschungsstelle-deutscher-orden.uni-wuerzburg.de/home/

Universität Würzburg
Campus Hubland Nord
Oswald-Külpe-Weg 74
97074 Würzburg

Ansprechpartner: Katharina Kemmer, M.A.
deutscher-orden@uni-wuerzburg.de
katharina.kemmer@uni-wuerzburg.de
Tel. 0931/3182017
http://www.uni-wuerzburg.de

Der Deutsche Orden ist einer der wenigen, in der Kreuzzugszeit gegründeten Ritterorden, der, wenn auch mit einer neuen Zielsetzung, bis heute noch existent ist. Beinahe als „Alleinstellungsmerkmal“ darf der durch den Orden gelungene Versuch, eine reichsunmittelbare Herrschaft aufzubauen gewertet werden.

Vor allem in den 1930er und 1940er Jahren wurde die (wissenschaftliche) Diskussion über den Deutschen Orden auf Grund von nationalen Ideologien und von Vorurteilen schwer belastet und unsachgemäß geführt. Jedoch fand in den folgenden Jahrzehnten ein Umdenken in der Forschung statt, sodass nunmehr gesamteuropäische Ansätze verfolgt wurden. Dies zeigte sich spätestens 1985 mit der Gründung der „Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens“. Deren Aufgabe besteht in der Erforschung der Ordensgeschichte von den Anfängen bis hinein in die Gegenwart sowohl in regionalen, als auch in europäischen und universellen Bezügen.

Dies ist für die Forschungsstelle Würzburg (Universität Würzburg, Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte) ein wichtiger Bezugspunkt, da hier nicht nur das Regionale in Form der Ballei Franken eingebracht werden kann, sondern zugleich auf Grund des besonderen Standortes an der Universität Würzburg, Forschung auch auf europäischer Ebene betrieben werden kann. Letzteres ist besonders auf Grund der ebenfalls an der Universität Würzburg (Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte) angegliederten „Polnischen Historischen Mission“ möglich, mit der eine enge Zusammenarbeit besteht.

Ziel der Forschungsstelle Deutscher Orden ist es auf Dauer nicht nur ein Zentrum des wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs zu werden, sondern sich auch zu einem Alleinstellungsmerkmal der Universität Würzburg zu entwickeln.

 

Zur geplanten Website:

Die Forschungsstelle beabsichtigt in ihrer Funktion als zentrale Anlaufstelle zum wissenschaftlichen und kulturellen Austausch über den Deutschen Orden ein an der Forschungsstelle zentral angesiedeltes, digitales Datenbankprojekt als „Informationssystem zur Geschichte des Deutschen Ordens“ aufzubauen und zu etablieren. Dieses System soll die auf wissenschaftlicher Basis beruhende und nachzuvollziehende Geschichte des Deutschen Ordens unter Miteinbeziehung regionaler, nationaler, europäischer und wenn möglich auch internationaler Forschung für einen breiten Nutzerkreis mit den unterschiedlichsten Ansprüchen nutzbar machen.