Herder-Institut e. V. / Forschungsbibliothek

http://www.herder-institut.de/startseite/bibliothek.html

Forschungsbibliothek des Herder-Instituts e. V.
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
Dr. Jan Lipinsky
jan.lipinsky@herder-institut.de
06421/184153

Das Herder-Institut wurde 1950 in Marburg gegründet, ist eine der zentralen Einrichtungen der historischen Ostmitteleuropa-Forschung in Deutschland und beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte und Kultur Polens, Estlands, Lettlands, Litauens, Tschechiens, der Slowakei und der Region Kaliningrad. Es bietet eine der besten Spezialbibliotheken und verfügt über umfangreiche Sammlungen (Bilder, Karten, archivalische Materialien mit Schwerpunkt Baltikum). Die Forschungsbibliothek sammelt systematisch die einschlägige Literatur unter spezieller Berücksichtigung der historischen deutschen Ostgebiete (u. a. Schlesien, Ost- und Westpreußen, Pommern). Außerdem sammelt und betreut sie im Rahmen der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) die für das Arbeitsgebiet des Herder-Instituts einschlägigen Internetressourcen, im Rahmen von Osteuropa-Dokumente online (OstDok) elektronische Volltexte der Osteuropaforschung sowie im Rahmen von historicum.net die Länderportale zu Ostmitteleuropa.

Hessisches Institut für Landesgeschichte

https://hlgl.hessen.de

Hessisches Institut für Landesgeschichte
Wilhelm-Röpke-Straße 6 C
35032 Marburg
https://hil.hessen.de/

Stefan Aumann
06421 28-24550
stefan.aumann@uni-marburg.de

Das Landesgeschichtliche Informationssystem Hessen LAGIS ist eine datenbank-gestützte Web-Anwendung, die seit 2004 vom Hessischen Institut für Landesgeschichte (HIL), ehemals Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL) – auch in enger Kooperation mit anderen Einrichtungen – entwickelt und betrieben wird. LAGIS ermöglicht einen uneingeschränkten Zugang zu einem breit gefächerten Angebot historischer und landeskundlicher Themen.

Das System stellt wissenschaftlich gesicherte Informationen zurGeschichte Hessens vom Frühmittelalter bis in die Zeitgeschichte für eine Vielzahl von Nutzern und Nutzungsansprüchen bereit: für Dienststellen und Einrichtungen des Landes, für Städte und Kommunen, für Forschung, Lehre und Studium, für Schule, Medien und Presse sowie für alle an der Geschichte des Landes Interessierten. LAGIS verbindet aus gedruckten Werken aufbereitetes Wissen mit ausschließlich elektronisch vorliegenden Ressourcen, die direkt für das System erarbeitet wurden. Die online zugänglichen Daten umfassen Texte, Bilder und Karten verschiedener Art. Sie sind in themenbezogenen Modulen zusammengefasst, um die jeweiligen inhaltlichen und medialen Besonderheiten der Informationen berücksichtigen zu können. Mit ihrem einheitlichen Aufbau und ihren Recherche- und Präsentationsformen erlauben sie eine einfache Informationsvernetzung zwischen den Modulen des Landesgeschichtlichen Informationssystems wie auch zu externen Angeboten.

Repertorium Academicum Germanicum (RAG)

http://www.rag-online.org

Arbeitsstelle Bern: Universität Bern, Historisches Institut
Länggassstrasse 49
3012 Bern, Schweiz
http://www.rag-online.org

Die graduierten Gelehrten des Alten Reiches zwischen 1250 und 1550.
Das Repertorium Academicum Germanicum (RAG) ist ein Langzeitprojekt der Digital History, das die biografischen, sozialen und kulturellen Daten der universitären Gelehrten des Alten Reiches bis 1550 in einer Datenbank erfasst und auswertet. Die Datenbank des RAG präsentiert damit die Elite der mittelalterlichen Studentenschaft: die Magister der Artistenfakultät, die Besucher der drei höheren Fakultäten der Jurisprudenz, der Theologie und der Medizin sowie die Universitätsbesucher aus dem Adel, auch wenn sie nicht promoviert worden sind. Nicht zu finden in der Datenbank sind daher alle unpromovierten Besucher der Artistenfakultäten (scholares simplices) und deren Bakkalare (baccalaurii artium).

Das RAG hat das Ziel, die Geschichte der kulturellen Reichweiten einer geistigen Führungs-und Impulsgruppe der Vormoderne zu entwickeln und mit rund 60.000 Personen und ihren 380.000 Lebens- und Karrierestationen einen umfassenden Einblick in die mittelalterlichen Ursprünge der modernen Wissensgesellschaft zu gewinnen.


Der Aufbau des RAG wurde seit 2001 durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fritz-Thyssen-Stiftung (Köln) gefördert. Von 2007-2019 wurde das RAG als Vorhaben der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften) im Rahmen des
Akademienprogramms von der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern und dem Land Hessen, sowie von 2008 bis 2019 als ein Organ (Kuratorium) der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften gefördert. 2020 wurde das RAG in das Repertorium Academicum (REPAC) eingegliedert und wird darin fortgeführt.

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